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Hunderte Beschäftigte aus mehreren diakonischen Eirichtungen haben am Streik für bessere Löhne teilgenommen.

Warum wir AVR-Württemberg-AnwenderInnen in der Diakonie Württemberg streiken dürfen: Dazu die wichtigsten Fragen zum Streik beantwortete im Gespräch die ver.di Gewerkschaftssekretärin Cosima Wolfangel HIER

Aufgrund der »Tarifautomatik« in den württembergischen Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR-Wü/I) profitieren die Beschäftigten unmittelbar von den Tarifergebnissen des öffentlichen Dienstes.

Es zeigt von hoher Achtung der demokratischen Freiheiten, wenn die Einrichtungsleitungen dieser diakonischen Einrichtungen gemeinsam mit ver.di die Notdienstpläne vereinbaren und die Refinanzierung der sozialen Arbeit einfordern. Dazu gehören auch akzeptable Bedingungen für die Beschäftigten.

Im Bild oben die Kolleg*innen der sja in Esslingen am 10.02.25 beim Streik.

An den Kundgebungen, insbesondere am Donnerstag, dem 13.2.2025, dem Streiktag des Öffentlichen Dienstes in Stuttgart, nahmen viele Kolleg*innen aus der Diakonie in ganz Württemberg teil.

Zusammen mit den Kolleg*innen des Öffentlichen Dienstes gab es dem Wetter trotzend einen imposanten Demonstrationszug. Die Arbeitgeber werden aufgefordert, ein ordentliches Angebot auf den Tisch zu legen.

Dem hinterhältigen Anschlag in München gedenkend hielt die Gemeinschaft der Kundgebungsteilnehmer*innen am Schlossplatz in einer Gedenkminute inne.

Als erste Einrichtung der Diakonie haben vor 18 Jahren die Beschäftigten in der eva Stuttgart trotz anfangs massivem Gegenwind gestreikt. Mittlerweile ist diese Maßnahme des Arbeitskampfes vom Vorstand akzeptiert.
Der MAV-Vorsitzende Klaus Stampfer berichtet, dass sich viele Kolleginnen und Kollegen gerade deshalb entscheiden, bei der eva zu arbeiten. Er zitiert Stimmen aus der eva: „Wir erbringen als kirchlicher Träger staatliche Aufgaben. Wir sind Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge. Deshalb ist es klar, dass wir auch Teil der Tarifbewegung im öffentlichen Dienst sind.“ Ein anderer meint: „Es ist kein in Widerspruch, für andere da zu sein und sich zugleich für die eigenen Interessen stark zu machen. „Nur wenn die Bezahlung und die Bedingungen gut sind, können wir gute Arbeit leisten."

Diese Intention teilen die anderen streikenden oder sich an den Kundgebungen beteiligenden Kolleg*innen der Diakonie und werden wiederkommen, wenn es notwendig ist.

Das Angebot HIER aus der 2. Verhandlungsrunde ist ungenügend. 

Die Forderungen der Arbeitnehmerseite ungebrochen HIER

Mehr dazu auch hier LINK

Nur ver.di (oder eine andere Gewerkschaft im DGB, wie z.B. die GEW)  kann Einrichtungen in der Diakonie im Bereich der Landeskirche Württemberg und dort arbeitende Beschäftigte zum Streik aufrufen.

Die Kundgebungen gehen weiter. Sei auch du dabei, wenn wir zusammen und solidarisch für mehr Zeit und mehr Geld auf die Straße gehen! Es gilt: zusammen geht mehr!

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